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Nur wer gegen den Strom schwimmt, gelangt zur Quelle.

Alles ist sinnhaft, auch die Erkrankung. Die Phönix-Therapie versteht sich zunächst als Hilfe bei der Sinnfindung zu der vorliegenden Erkrankung. Dadurch wollen wir das Lebendig-Körperliche mit dem Seelisch-Geistigen des Menschen zusammenführen unter Miteinbeziehung des Evolutionsantriebes (Egokraft). Unser Ansatz ist es stets, daß eine Erkrankung des Körpers eine Information der Seele beinhaltet.

Das Rätsel des Lebendigen selbst gilt es zu verstehen. Obwohl die Psychosomatische Medizin seit langem ein anerkannter Zweig der Medizin ist, hat sie in der täglichen Realität für die somatische Medizin (Schulmedizin) wie auch für die Psychiatrie und herkömmliche Psychotherapie so gut wie keine Konsequenzen.

Kein Wunder, denn meist interessieren sich die Menschen erst für die Medizin, wenn sie krank sind. Dann findet der Einzelne oft keine Kraft mehr, eine aktive Rolle im eigenen Heilungsgeschehen zu übernehmen. Die Suche beginnt...

Und wenn ein Kranker selbst etwas tun möchte - wer hilft ihm dabei und wo soll er mit der Suche beginnen?

Der Mensch ist als seelisch-geistiges Wesen aufgefordert, bei sich selbst zu entdecken, was er sucht. Nur so macht sich der Kranke auf zur Sinnfindung seiner Erkrankung und damit zur Heilung.

In unserer ganzheitlichen Betrachtung ist dies ein wichtiger Schritt, weg vom Symptom hin zur Ursache. Trotzdem ist es in einigen Fällen natürlich unumgänglich, daß zunächst bei den Symptomen interveniert wird, um die körperlichen und psychischen Voraussetzungen für den eigentlichen Heilwerdungsprozeß zu schaffen. Bei jeder Therapie muß ein tiefes Gespür für die Sinnhaftigkeit der Krankheit entwickelt werden. Es ist von größter Wichtigkeit, daß der Patient bewußt und selbstverantwortlich in den Prozeß der Genesung miteinsteigt.

Hier ist das Wissen um die Mitte prägend. Zum einen soll der Patient die Gelegenheit haben, sich selber mit der Krankheit auseinanderzusetzen, um die eigenen Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, andererseits ist von therapeutischer Seite alles zu tun, daß der Kranke genesen kann und der Gefahr vorzubeugen, daß die Krankheit ausufert. Unsere Vorstellung von Ganzheitsmedizin ist es, daß der Patient sowohl die schulmedizinisch sinnvollen oder notwendigen Möglichkeiten nutzt als auch mit Unterstützung ganzheitlicher Therapeuten und der Methoden der Komplementärmedizin und spirituellen Psychotherapie selbst die Verantwortung für sich und sein Leben übernimmt.

Die ganzheitliche Medizin sagt: Jede Krankheit hat ihre Botschaft.

Die in vielen Teilen der Welt übliche Absicherungsmedizin, die alles unternimmt, um möglichst keine Krankheit oder sonstige Komplikation des Lebens auftreten zu lassen, hat sicherlich große Leistungen vollbracht. Die Lebenszeiterwartung ist größer und die Kindersterblichkeit geringer geworden. Und doch kommen wir nicht umhin, festzustellen, daß es heute nicht weniger Krankheiten gibt und auch nicht weniger Kranke. Die Zahl der Kranken, der Krankentage pro Jahr und der Krankenhausaufenthalte ist den letzten Jahrzehnten stark angestiegen laut statistischer Werte der KV. Dies muß zu der Überlegung führen, daß es auch anderer oder ergänzender Möglichkeiten bedarf, um dauerhaft gesund zu werden und zu bleiben.

Unabhängig vom Sinn einer Krankheit ist es Pflicht eines Therapeuten, alles für den Patienten zu tun, was seiner Genesung zugute kommt. Nie darf er denken „das lohnt sich nicht" oder „hier gibt es keine Hoffnung". Der Sinn und die Früchte einer Krankheit können erst auf dem Wege des Heilungsprozesses erscheinen, den ein Kranker mit Hilfe eines Therapeuten geht. Voraussetzung ist eine mitmenschliche Begegnung zwischen Patient und Therapeut, eine innere Anrührung. Wo sich der Mensch verstanden und angenommen fühlt, hat er Vertrauen, fühlt er sich wohl, läßt er los...

Für uns ist es wichtig, daß ein Therapeut sich ausreichend Zeit für eine Begegnung mit den verschiedenen Heilmitteln nimmt. Bevor eine Gabe der Natur, aus dem Reich der Pflanzen oder der Mineralien durch Menschenhand zum Heilmittel wird, muß das Mittel verstanden sein. Die Schöpfungskräfte, die den einzelnen Pflanzen oder Mineralien innewohnen, hängen eng mit dem menschlichen Organismus zusammen. Die Sprache der Natur will gelernt sein. Die von uns verwendeten Heilmittel zwingen den menschlichen Organismus nicht zu einer Veränderung von bestimmten biochemischen Abläufen, sondern sie laden ihn ein, aus eigener Kraft eine krankhafte Einseitigkeit auszugleichen, die sich oftmals über einen langen Zeitraum hinweg entwickelt hat. Diese Ebene der Begegnung mit den Gaben der Natur wird in unserem Hause gelehrt und gepflegt. Und so können solche Aspekte in der Therapie zu einer weiteren Quelle des Heils werden, da die Interaktion zwischen Patient und Heilmittel wesentliche Veränderungen hervorrufen kann.

Abhängig von der Diagnose hat die Therapie verschiedene Schwerpunkte. Wichtig ist die seelisch-geistige Auseinandersetzung des Patienten mit sich selbst. Dies kann eine sehr konfrontierende Begegnung sein, die wichtig ist, weil durch Blockaden der Nicht-Kenntnis seiner eigenen Strukturen auch das Verstehen der Krankheit blockiert ist. Auch hier ist ein großes Einfühlungsvermögen des Therapeuten verlangt. Im Rahmen des angestrebten Genesungsweges wird der Patient Schritt für Schritt zur heilenden Selbsterkenntnis geführt. Und so schließen unsere Ganzheitstherapien auch Themen wie Lebenssinnfindung, Lebensgestaltung, Ernährung und vieles mehr mit ein.

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